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FAQ

Hier findest du Antworten auf ein paar häufig gestellte Fragen.

Güter allgemein:

Güter ist eine Gruppe von Leuten, die in Bern einen genossenschaftlichen und selbstverwalteten Laden am aufbauen sind. Ziel ist, die Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs in die eigenen Hände zu nehmen.

Das Projekt Güter baut auf zwei Pfeilern:

  • Mitgliederladen: Alle Einkaufenden sind auch Mitbesitzende. Es gibt bei Güter keine Unterscheidung zwischen Besitzer:innen und Einkäufer:innen. Alle Einkaufenden sind Mitglieder und können die Genossenschaft und das Sortiment aktiv mitgestalten.
  • Mitmachladen: Alle Einkaufenden sind auch Mithelfende. Jedes Mitglied arbeitet durchschnittlich 2h45 alle vier Wochen im Betrieb mit. Diese Mitarbeit schafft ein Bezug zum Projekt und ein Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern. Sie ermöglicht es auch, Lohnkosten zu sparen und die Verkaufspreise tief zu halten.

Güter verfolgt ausserdem zwei übergeordnete Ziele:

  • Neue Wirtschaftskreisläufe: Wir wollen mit unserem Projekt neue Wirtschaftskreisläufe schaffen, die auf Gemeinschaftlichkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit beruhen.
  • Gute Produkte für alle: Mit Güter wollen wir dazu beitragen, qualitativ hochwertige Lebensmittel auch Menschen mit geringem Einkommen zugänglich zu machen.

Bei Güter bist du nicht Kund:in, sondern Mitbesitzer:in, Mitmacher:in und Einkaufende:r.

  • Mitbesitzer:in: Du bist Mitglied und kannst über das Projekt und das Sortiment mitbestimmen. Mitglied werden kannst du hier.
  • Mitmacher:in: Sobald der Laden steht, hilfst du als Mitglied im Betrieb mit. Du tust dies entweder in regelmässigen Abständen (2h45 alle vier Wochen) oder unregelmässig als sogenannte:r Springer:in. Das machst natürlich nicht nur du, sondern alle anderen Mitglieder auch. So tragen alle zum Gelingen des Projekts bei.
  • Einkaufende:r: Als Mitbesitzer:in und Mitmacher:in kannst du bei Güter einkaufen und die Früchte der kollektiven Arbeit ernten. Auch du sollst durch Güter Zugang zu qualitativ hochwertigen Produkten erhalten – selbst wenn deine finanziellen Mittel begrenzt sind.

Mitglieder- und Mitmachläden sind nichts Neues. Es gibt zahlreiche Läden, die auf diesen Prinzipien beruhen:

  • Der bekannteste und grösste Mitglieder- und Mitmachladen ist die Park Slope Food Coop in New York. Diese existiert bereits seit 1973 und zählt gegenwärtig ca. 17’000 Mitglieder.
  • Die La Louve in Paris ist mit mehr als 6000 Mitgliedern der grösste solche Laden in Europa.
  • Auch in der der Schweiz gibt es schon einige solche Initiativen. Bisher beschränken sich diese aber auf die Westschweiz: z.B. das Le Nid in Genf, die La Fève in Meyrin oder das Système B in Neuenburg.

In der Deutschschweiz wird unser Mitglieder- und Mitmachladen ein Novum sein.

Mitglied werden kannst du, indem du dieses Online-Formular ausfüllst. Je mehr Mitglieder wir sind, desto einfacher wird der Start und desto stärker wird das Projekt.

Natürlich kannst du dich auch aktiv am Aufbau des Projekts beteiligen. Falls du dies möchtest, kannst du das entsprechende Feld im Anmeldeformular ankreuzen und wir nehmen mit dir Kontakt auf. Oder du kannst dich direkt bei info@gueter.be melden.

Einen Laden zu eröffnen, kostet immer auch eine ganze Stange Geld. Um Güter zu helfen, auch diese Hürde zu nehmen, kannst du gleich mehrere Anteilsscheine zeichnen, wenn du Mitglied wirst.

Fragen zum Laden:

Noch nicht ganz – aber bald! Anfang Juli wurde der Mietvertrag für ein Ladenlokal unterschrieben – Mitte Oktober geht es los. Und zwar an der Tscharnerstrasse 20, in nächster Nähe des Bahnhofs Bern!

Das heisst: warte nicht länger, werde jetzt Mitglied und sei von Anfang an mit dabei!

Wir wollen von Anfang an 6 Tage die Woche (Mo-Sa) geöffnet haben. Zu Beginn werden sich die Öffnungszeiten unter der Woche wohl auf die Abende (ca. 17.00-19.00 Uhr) und auf 1-2 Nachmittage konzentrieren. Am Samstag soll der Laden ganztags geöffnet haben.

Je mehr Mitglieder wir zählen, desto mehr Schichten können geleistet werden. Dadurch können wir die Öffnungszeiten ausweiten und den Bedürfnissen der Mitglieder anpassen.

Als Mitglied arbeitest du durchschnittlich 2h45(*) alle vier Wochen im Betrieb mit. Wenn möglich tust du dies in regelmässigen Abständen, indem du dich für eine fixe Schicht alle vier Wochen einträgst. Dort wirst du dann zusammen mit mindestens zwei weiteren Mitgliedern die anstehenden Arbeiten übernehmen (primär die Betreuung der Kassen, das Auffüllen der Regale oder das Abpacken von Produkten).

Regelmässige Schichten erleichtern die Planung und sind zentral für das Gelingen des Projektes. Für dich haben sie den Vorteil, dass du jeweils mit den gleichen Menschen zusammenarbeitest und so ein eingespieltes Team entstehen kann. Für Leute, die keine regelmässigen Schichten übernehmen können, gibt es aber die Möglichkeit, sporadisch Ganztageseinsätze zu leisten oder als Springer:in offene Schichten zu decken. Gewisse Arbeiten werden auch von zuhause aus erledigt werden können.

Vor den Mitgliedereinsätzen brauchst du keine Angst zu haben: Vor deiner ersten Schicht kriegst du eine Einführung und für die verschiedenen Aufgaben wird es auch Merkblätter geben 🙂

(*) Wir rechnen eigentlich in Blöcken von 2h30. Die Viertelstunde, die darüber hinaus geht, ist für die Übergabe zwischen den Schichten gedacht.

Um finanziell keine Risiken einzugehen, werden wir den Laden ohne Angestellte eröffnen. Wenn sich das Projekt aber so entwickelt, wie wir uns das wünschen, wird der administrative und logistische Aufwand bald so gross sein, dass wir bezahlte Unterstützung (in Form eines Teilzeitpensums) brauchen. Wir sind jedenfalls bereits daran ein entsprechendes Stellenprofil zu erarbeiten.

Fragen zum Sortiment:

Wir streben ein Vollsortiment an. Du solltest bei uns alle Produkte deines täglichen Bedarfs besorgen können: Das heisst Frischprodukte, haltbare Lebensmittel, aber auch andere Alltagsprodukte wie Hygieneartikel, Putzmittel, etc. Unser Ziel ist, dass die Mitglieder mittelfristig alle ihre regelmässigen Einkäufe bei Güter machen können, ohne noch in einen anderen Supermarkt rennen zu müssen, um die restlichen Produkte zu besorgen.

Dem Sortiment sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, denn was zu diesem Alltagsbedarf gehört, entscheidest nicht zuletzt auch du! Als Mitglied kannst du nämlich Vorschläge für neue Produkte machen. Mittel- bis langfristig ist es durchaus denkbar, dass wir uns an weitere Produktekategorien heranwagen: warum nicht nachhaltige Kleider ins Sortiment aufnehmen oder schauen, ob wir einigermassen vertretbare Quellen für Elektroartikel finden?

Möchtest du dich aktiv an der Beurteilung und Beschaffung neuer Produkte beteiligen, dann melde dich bei der Arbeitsgruppe Produkte: produkte@gueter.be

Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl der Produkte sind:

  • Ökologische Nachhaltigkeit (Anbau/Produktion, Transportdistanz, Transportart, Saisonalität, Verpackung)
  • Arbeitsbedingungen in den Produktions- und Lieferketten
  • Art der Tierhaltung (wenn anwendbar)
  • Politisches oder soziales Engagement der Produzent:innen
  • Direktbezug bei Produzent:innen
  • Förderung regionaler Wertschöpfungsketten
  • Förderung kleinräumiger und kleinbäuerlicher Landwirtschaft

Dank dieser Kriterien sorgen wir dafür, dass wir nicht nur innerhalb Güters solidarisch und nachhaltig handeln, sondern auch mit den Produzent:innen und unserer Umwelt im Allgemeinen.

Ja, mit Güter wollen wir dafür sorgen, dass qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Lebensmittel nicht den Wohlhabenden vorbehalten bleiben.

Aber es ist klar, dass wir uns mit diesem Vorhaben in ein Spannungsfeld begeben, welches wir alleine nicht auflösen können: Menschen mit geringem Einkommen sind auf günstige Produkte angewiesen. Tiefe Verkaufspreise gehen aber oft mit schlechten Bedingungen in der Produktion einher. Wollen wir bessere Bedingungen in der Produktion, so müssen wir Produzent:innen vernünftige Preise bezahlen, was wiederum die Preise für die Endverbraucher:innen erhöht und Wenigverdienende tendenziell ausgrenzt. Es scheint also ein Entweder-Oder zu sein: Entweder zugänglich sein für Menschen mit geringem Einkommen und schlechte Bedingungen in der Produktion in Kauf nehmen. Oder Wert auf gute Bedingungen in der Produktion legen und Wenigverdienende aus dem Projekt ausschliessen.

Wir wagen es, beides zu wollen! Folgende Massnahmen sollen helfen, möglichst wenig Kompromisse bei den Produktionsbedingungen machen zu müssen und trotzdem für Menschen mit geringem Einkommen zugänglich zu bleiben:

  • Das Mitmachmodell ist unser stärkstes Mittel: Es hilft uns, die Lohnkosten und letztendlich auch die Marge tief halten zu können. Durch das Mitmachmodell können wir ausserdem Arbeiten übernehmen, die sonst zu teuer wären: Wir können Produkte (z.B. Tee, Gewürze, etc.) in grossen Gebinden einkaufen und diese dann selbst in kleinere Portionen abpacken. Dies lässt grosse Einsparungen zu.
  • Direkte Beziehungen zu Produzent:innen: Durch das Umgehen von Zwischenhändler:innen verhindern wir zusätzliche Kosten und können den Produzent:innen trotzdem gute Preise bezahlen.
  • Zwei Preissegmente bei Grundnahrungsmitteln: Wir wollen dafür sorgen, dass zumindest bei Grundnahrungsmitteln immer auch günstigere Alternativen in den Regalen stehen.
  • Gutscheine für Menschen mit geringem Einkommen: Ein Prozent unserer Marge geht direkt an einen Solidaritätsfonds. Bei jedem Einkauf besteht ausserdem die Möglichkeit, eine freiwillige Spende an diesen Fonds zu entrichten. Mit diesem Geld werden Einkaufsgutscheine an Wenigverdienende ausgestellt. So fördern wir den Gedanken der Solidarität und der Umverteilung auch innerhalb Güters.

Diese Massnahmen allein werden die gesellschaftlichen Gegensätze natürlich nicht aufzulösen vermögen. Sie animieren uns aber dazu, uns mit den Widersprüchen und Problemen dieser Gesellschaft auseinanderzusetzen. Und sie bieten konkrete Möglichkeiten, im Hier und Jetzt dafür zu sorgen, dass qualitativ hochwertige Produkte breiteren Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht werden.

Fragen zur Mitgliedschaft:

Mitglied werden kannst du ganz einfach, indem du dieses Online-Formular ausfüllst.

Für die Mitgliedschaft musst du mindestens einen Anteilsschein à CHF 50 erwerben (gerne auch mehrere!). Diesen Betrag erhältst du bei einem allfälligen Austritt wieder zurückerstattet.

Ansonsten fallen keine Kosten an.

Güter möchte kein weiterer Dienstleister werden, wo sich Betreiber:innen und Kund:innen gegenüberstehen. Vielmehr wollen wir Menschen zusammenbringen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Versorgung in die eigenen Hände zu nehmen. Und genau das macht Güter einzigartig! Das heisst aber auch, dass es die Mitgliedschaft (und die Mitarbeit) braucht, um bei Güter einzukaufen.

Aber ein Zwang ist das nicht: Läden, in die du einfach reinspazieren und einkaufen kannst (wenn du das willst und es auch vermagst), gibt es ja genug…

Die Regel ist einfach:

  • Bist du über 18 Jahre alt und möchtest bei Güter einkaufen? Dann werde Mitglied.
  • Bist du unter 18 Jahre alt, aber mindestens eine erziehungsberechtigte Person ist Mitglied bei Güter? Dann kannst auch du bei Güter einkaufen.

Natürlich kannst du das!

Nicht ganz so toll wäre es, wenn du über längere Zeit die gesamten WG-Einkäufe bei Güter tätigen würdest, ohne dass deine Mitbewohner:innen bei Güter Mitglied sind. Denn mehr Absatz bedeutet für Güter zwar zusätzliche Einnahmen, aber eben auch einen zusätzlichen Aufwand. Und um diesen Aufwand zu stemmen, brauchen wir Mitglieder, die im Projekt mithelfen. Wenn deine Mitbewohner:innen unsere Produkte und Preise so toll finden, dann animiere sie doch dazu, ebenfalls Mitglied zu werden 🙂

Das hat für dich den zusätzlichen Vorteil, dass nicht immer du die ganzen Einkäufe nach Hause schleppen musst 😉

Bist du länger als 8 Wochen weg? Dann ist es möglich, die Mitgliedschaft zu hinterlegen. Die Mitarbeitspflicht entfällt, aber du kannst während dieser Zeit auch nicht bei Güter einkaufen.

In einem solchen Fall, besteht die Möglichkeit, deine Mitgliedschaft auf unbefristete Zeit zu hinterlegen. So kannst du mit Güter verbunden bleiben, auch wenn es für dich nicht mehr möglich ist, bei Güter mitzuarbeiten und einzukaufen.

Fragen zum Mitmachmodell:

Die Mitarbeit aller Mitglieder macht Güter einzigartig. Sie schafft einen Bezug zum Projekt und ein Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern. Denn jedes Mitglied weiss, dass es genauso zum Gelingen des Projekts beiträgt wie alle anderen Mitglieder auch.

Die Mitglieder übernehmen einen Grossteil der anfallenden Arbeit: Das Ausladen der Lieferwagen, das Auffüllen der Regale, die Bedienung der Kassen, etc. Sie übernehmen auch Arbeiten, die mit bezahltem Personal zu teuer wären: zum Beispiel das Abpacken von Gewürzen oder das Zerschneiden von Käselaiben. Indem all diese Arbeiten durch Mitglieder übernommen werden, sind grosse Einsparungen möglich. Diese Einsparungen werden in Form von niedrigen Preisen allen Mitgliedern zurückgegeben. Jedes Mitglied leistet einen kleinen Beitrag und alle gewinnen dabei!

Die 2h45 mögen komisch erscheinen, sie ergeben aber Sinn: Wir rechnen eigentlich in Blöcken von 2h30. Die Viertelstunde, die darüber hinaus geht, ist für die Übergabe zwischen den Schichten gedacht. Die Person, die deine Arbeit übernimmt, will ja wissen, was zu tun ist.

Die regulären Schichten finden nicht jeden Monat, sondern alle vier Wochen statt. In Monaten zu rechnen, würde die Planung stark erschweren, da die Zyklen unregelmässig wären (30, 31 und auch mal 28 oder 29 Tage). Deshalb rechnen wir in regelmässigen 4-Wochen-Zyklen.

Diese regelmässigen Schichten erleichtern die Planung und sind deshalb zentral für das Gelingen des Projektes. Für die Mitglieder haben sie den Vorteil, dass jeweils mit den gleichen Leuten zusammengearbeitet wird und so eingespielte Teams entstehen können. Für Leute, die keine regelmässigen Schichten übernehmen können, wird es aber andere Möglichkeiten der Mitarbeit geben (z.B. als sogenannte:r Springer:in).

Güter will möglichst allen Menschen die Möglichkeit geben, im Projekt mitzuhelfen. Denn die gemeinsam geleistete und geteilte Arbeit ist ja gerade das schöne an Güter 🙂

Melde dich bei uns, falls die Mitarbeit für dich aus körperlichen oder psychischen Gründen ganz allgemein ein Hindernis darstellt. Wir werden mit dir schauen, ob wir diese Hindernisse so weit reduzieren können, dass du trotzdem mitarbeiten kannst oder ob wir in deinem Fall ganz auf die Mitarbeitspflicht verzichten. Gleiches gilt für pflegende Angehörige.

Es gibt noch weitere Ausnahmen:

  • Für spezielle Situationen (Geburt eines Kindes, Unfall, Krankheit, etc.) kann eine 3-monatige Befreiung von der Mitarbeitspflicht beantragt werden, welche bei Bedarf verlängert werden kann.
  • Aktuell diskutieren wir, ob es ab einem gewissen Alter möglich sein sollte, „in Rente“ zu gehen. Für diese Mitglieder wäre die Mitarbeit nur noch freiwillig. Einen abschliessenden Entscheid dazu haben wir aber noch nicht gefällt.

In den allermeisten anderen Fällen denken wir, dass sich die Mitarbeit einrichten lässt. Die Mitarbeit beschränkt sich ja auf durchschnittlich 2h45 alle vier Wochen. Das sind zwei bis drei Folgen deiner Lieblingsserie, ein Training in deinem Sportverein, eine Bandprobe, ein Feierabendbier mit Freund:innen – kurz: gar nicht so viel. Ausserdem gibt es unterschiedliche Mitarbeitsmodelle (regelmässige Schichten alle vier Wochen oder unregelmässige Schichten als Springer:in). In einem beschränkten Umfang wird es auch Aufgaben geben, die von Zuhause aus erledigt werden können. So sollte für alle etwas dabei sein.

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dass nicht das zur Verfügung stehende Geld darüber bestimmen soll, wer mitarbeitet und wer nicht. Deshalb gibt es bei Güter auch keine Möglichkeit, höhere Preise zu bezahlen und dafür nicht mitzuarbeiten.

Kontakt: info@gueter.be
Impressum: ©2022 www.gueter.be

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